Shadow und Agility - heute mal etwas privates aus unserem Leben!

Hallo ihr Süßen,

heute möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen und mal ein wenig aus unserem Leben mit Shadow berichten. In letzter Zeit wurde ich öfter auf unsere Süße angesprochen und daher gibt es heute mal keinen Produkttest. Shadow haben wir vor etwa 1 1/2 Jahren aus einem kleinen Tierheim geholt. Dort saß sie leider schon seit etwas über einem Jahr und es wollte sie keiner adoptieren. Ich vermute das lag an ihrem überschwänglichen und lautstarken Temperament, oder an der nicht vorhandenen Leinenführigkeit. Es kann aber auch sein, dass der übermäßige Speichel - auch sabbern genannt - eine große Rolle gespielt hat. Wie auch immer für uns war sie vom ersten Moment an pefekt - genauer Jörn hat sie gesehen bzw. gehört und fand sie perfekt geeignet zum Joggen und Spaß haben.

Ich gebe gerne zu, dass ich es mir leichter vorgestellt habe einen Hund zu halten. Anfangs war ich ziemlich häufig nervlich am Ende und die ersten Besuche in der Hundeschule endeten häufig tränenreich. Jörn war schon nach einigen Wochen nicht mehr gewillt Gassi zu gehen, da die Leine eigentlich dauernd gespannt war und sie häufig senkrecht an der Leine stand. Aber zu Hause änderte sich der Raudi dann immer in eine kuschelige und schlafende Prinzessin:


Vieles hat sich seither geändert und wir haben gelernt, dass es Regeln zu befolgen gilt, wenn man mit einem Hund wie Shadow zusammen lebt. So reicht es eben nicht täglich dreimal mit ihr um den Block zu gehen und ihr Futter hinzustellen. Shady will beschäftigt werden - gerne ausreichend Kopfarbeit, das ist weniger anstrengend für den Menschen, macht aber den Hund zu einem ausgeglichenen Begleiter. Liebevolle Konsequenz ist ein fantastisches Zauberwort und ist in Sachen Leinenführigkeit auch unerlässlich. Heute kann ich sie auch bequem mit den Nachbarskindern oder meinen kleineren Geschwistern losschicken, aber ich muss bei jeder Runde kleine Gehorsamsübungen einbauen, damit das auch so bleibt. Das klingt nach Stress und Arbeit - Ja das stimmt! Aber viele Dinge werden irgendwann zur Gewohnheit und gehören zum täglichen Ablauf dazu.

Sport zum Beispiel - ich brauche definitiv kein teures Fitness-Studio zu bezahlen um fit zu bleiben. Jeden Tag eine Stunde schnelles Laufen mit Madame, sowie einige Zerr- und Spieleinheiten reichen völlig aus. Und damit sich unsere Bindung noch ein wenig mehr festigt und der Spaß auch nicht zu kurz kommt, gehen wir zweimal die Woche zum Agility. Hier geht es um ein blindes Verständnis zwischen Hund und Halter, aber auch um Spaß und Freude beim Training. Shadow muss lernen auf mich zu achten und mir zu vertrauen, genau wie es mein Job ist auf ihre Bewegungen zu achten und ihr die Sicherheit zu vermitteln, die sie braucht um die Hindernisse fehlerfrei zu meistern. Ich habe hier mal ein paar Bilder von unserem letzten Turnier:

               
               
               

Ich möchte diesen Sport nie wieder missen. Es hat uns viel gebracht und man lernt auch unglaublich tolle und nette Menschen im Verein kennen, mit denen man sich austauschen kann und die einem stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Falls ihr also auch einmal einen erwachsenen Hund aus einem Tierheim holen wollt, kann ich euch nur empfehlen rechtzeitig nach einer guten Hundeschule mit tollen Trainern Ausschau zu halten, denn ohne Hilfe kann es verdammt schwer werden, wenn man wie wir vorher keine Ahnung hat. Ohne unsere Trainerinnen hätten wir es jedenfalls nie geschafft ein Rudel zu bilden in dem die Rangfolge eindeutig geklärt ist! Ist doch klar wer der Boss ist - oder? :-)

Lieben Gruß

Bettina

1 Kommentar:

  1. Finde deinen Blog echt klasse und folge dir.
    Ich freue mich über neue Leser und gegenseitiges Verfolgen, natürlich nur, wenn du magst.

    Liebe Grüße
    Minnja

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